Chroma-Boden-Test
Boden Chromas - „Bilder vom Boden“

Der Chroma-Boden-Test ist eine bildschaffende Methode, die auf der Papier-Rundfilterchromatographie beruht. Es können damit sowohl Boden- als auch Kompost- und Lebensmittelproben untersucht werden.
Bei der Analyse der Bodenproben entstehen Bilder der Bodenqualität. Sie weisen klare Unterschiede in der Farbe, den entstehenden Ringen und stachelähnlichen Formen auf, die in direkter Beziehung zu den qualitativen und biologischen Werten de Bodens stehen und deshalb interpretiert werden können.
In den Jahren bis 2003 wurde an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg IBU - Institut für Biologie und Umweltwissenschaften Bodenkunde ein Forschungsprojekt zur Bestimmung der Kompostqualität mit dem Boden Chroma Test durchgeführt. Im Ergebnis wird betont, dass der Test zu reproduzierbaren Ergebnissen führt und aussagekräftig ist als Summenparameter für die Kompostqualität.
Wer ein Bild von seinem Garten- oder Ackerboden oder Kompost erstellen lassen möchte, schreibe mir gerne eine Nachricht, oder schaut sich direkt das Angebot mit den Hinweisen zur Probenahme an.

Geschichte
Der Chroma-Boden-Test ist ein bildschaffendes Verfahren, das von Dr. Ehrenfried Pfeiffer zur Bestimmung der Qualität von Böden, Komposten und Lebensmitteln entwickelt wurde.
Dr. Pfeiffer war Chemiker, Mikrobiologe und Schüler des Begründers der Anthroposophie Rudolf Steiner. 1938 emigrierte er in die USA, wo er Kompostierungsverfahren für Großstadtabfälle entwickelte und einen landwirtschaftlichen Forschungsbetrieb aufbaute.
Sein Nachlass wurde in den 1970-er Jahren der österreichischen Familie Lübke anvertraut.
Methode
Die Bodenproben werden getrocknet, gemörsert, gesiebt und dann in Natronlauge gelöst. Nachdem sie über mehrere Stunden in bestimmten Intervallen verschüttelt wurden kann nach dem Absetzen der Übersand pipettiert werden. Diese Lösung wird dann für die Herstellung des Bodenchromas in der Rundfilterchromatographie verwendet.
Die Farbentwicklung des Chromas dauert 1-2 Wochen in difusem Licht. Danach wird es zur Farbfixierung mit Paraffin überzogen.
Im Labor






